Forschung und Information

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20.07.2010 Kinderstudie zur Uranbelastung in Indien

Unsere Kinderstudie zur Schwermetallbelastung von Kindern der Region Punjab in Indien wurde in CLINICAL MEDICAL INSIGHTS. THERAPEUTICS veröffentlicht. Besonders auffällig waren die hohen Gehalte an Uran in den Matrizes Haar und Urin, ein Indiz für die dortige Umweltbelastung mit diesem und weiteren Schwermetallen.

Erstaunlich ist die Resonanz auf unsere kleine Studie: Die Politik scheint wachgerüttelt und die Regierung plant Maßnahmen zur Reduktion der Belastung für die Bevölkerung (siehe auch Wikipedia: "uranium in punjab").Wir danken allen Mitarbeitern, die sich für diese Studie eingesetzt haben.

Die Studie kann online gelesen werden:

Read the abstract and download the article:

http://bit.ly/apqBcj

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Uran im Trinkwasser.

Bayerische Wasserbehörden diskutieren Uran-Grenzwerte des Trinkwassers (Leitungswasser, Mineralwasser, Heilwasser, Tafelwasser) Siehe Bericht von Prof. Dr. Merkel der Universität Freiburg       

http://www.geo.tu-freiberg.de/~merkel/uran_index.htm

 

FDA (US Food and Drug Adminstration) ändert ihre Haltung gegenüber Amalgamfüllungen

Dabei wird erwähnt, daß Urin- und Haar-Quecksilberuntersuchungen ratsam sind um die Quecksilberbelastung des Körpers festzustellen und ob die Entfernung der Amalgamfüllungen sowie der Ersatz mit Plastikfüllungen, sowie orale Chelattherapie ratsam ist. Hervorgehoben wird, daß bei schwangeren Frauen Amalgamfüllungen nicht entfernt werden dürfen und auch keine Chelattherapie durchgeführt werden darf.

http://www.medscape.com/viewarticle/577710

Spurenelemente Abnormalitäten in Haaren als Indikator für endokrine Pathologien, Calciummangel und Knochenstoffwechsel

Miekeley N, de Fortes Carvalho LM, Porto da Silveira Cl, Lima MB

Department of Chemistry, Pontifical Catholic University, Rio de Janeiro, Brazil. J Trace Elem Med Biol. 2001; 15(1):46-55

In Rio de Janeiro wurden Haaruntersuchungen an 900 Frauen, älter als 40Jahre, durchgeführt. Ergebnisse zeigten, dass abnormale Ca und P –Konzentrationen auf Stoffwechselpathologien hinwiesen. Sehr niedrige Werte wurden in 72 Frauen, älter als 60J festgestellt und konnten mit Osteoporose assoziiert werden. Komplementäre Investigationen der Patienten bestätigten endokrinologischen Pathologien (Hyperparathyroidismus, Hyper- und Hypoparathyroidismus) und Osteomalazie.  Dies ergab statistische Bestätigung für die Hypothese, dass Ca, P und andere Spurenelemente in Verbindung mit toxischen Werten an Cd und anderen Elementen (Fe, Mn, Mg, Sr , Ba) von diesen Pathologien beeinflusst werden.     

Patienten mit Hypoparathyroidismus zeigten deutlich reduzierte Ca und P Konzentrationen in den Haaren. Die statistische Evaluierung ergab, dass abnormale Elementkonzentrationen der Haare für die korrekte Diagnose der obig genannten Pathologien genutzt werden können. Dies demonstriert, dass die Haaranalyse als ein Komplimentärtest für die Erkennung von Calcium/Knochenstoffwechselproblemen nützlich ist.

            

Januar 2008: Parkinson durch Trichlorethyle

Untersuchungsmöglichkeiten siehe Labortests

Januar 2008: Quecksilberverbot in Norwegen. Erlaß des Umweltministers Eric Solheim. Quecksilber-Zahnfüllungen verboten

Selenstatus und Brustkrebs

P. A. H. van Noord, M. J. Maas, I. van der Tweel and C. Collette Dept. of Epidemiology, RU Utrecht, Radboudkwartier 261, 351 CK UtrechtCentre for Biostatistics, Rijks Universiteit, Utrecht Zeitschrift: Breast Cancer Research and Treatment; Vol25, Nr1, Jan93

Der Selenstatus von 5577 Frauen wurde bei einem Brustkrebs-Screening anhand der Fußnagelanalytik untersucht. Alle  69 Frauen, die mit Brustkrebs diagnostiziert wurden, zeigten niedrige Selenkonzentrationen. Dies konnte bei der Kontrollgruppe nicht festgestellt werden. Bei den als ‚zukünftig’ eingestuften Brustkrebskandidaten zeigte sich dagegen eine Tendenz zu erhöhten Selenwerten der Nägel. Niedrige Selenwerte der Nägel wurden auch bei Rauchern festgestellt.

Verlaufsbeobachtung nach enteraler Manganintoxikation. Klinische, laborchemische und neuroradiologische Befunde

D. Degner, S. Bleich, A. Riegel, R. Sprung, W. Poser, E. Rüther.  Psych.Klinik und Poliklinik; Abt. Neuroradiologie; Institut für Rechts- und Umweltmedizin, G<>eorg-August-Universität Göttingen. J der Nervenarzt, Feb. 2004

Manganintoxikation ist eine ungewöhnliche, schwere Intoxikation. Die Forscher berichten über einen jetzt 80-jährigen Patienten, der vor 14 Jahren über die Dauer von mindestens 4 Wochen versehentlich Kaliumpermanganat eingenommen hatte. Der Patient leidet weiterhin unter einem leichten Parkinsonsyndrom und einer distal betonten Polyneuropathie. Psychiatrische Störungen, insbesondere ein dementielles oder depressives Symptom, fanden sich nicht mehr. Die Mangananalysen der Haare zeigen auch jetzt noch deutlich erhöhte Konzentrationen. Das MRT des Gehirns erbrachte keinen pathologischen Befund, insbesondere keine häufig bei Manganintoxikationen beschriebenen Veränderungen mit symmetrischen Signalanhebungen in T1-Wichtung im Bereich der Basalganglien (Globus pallidus). In einer aktuellen Untersuchung werden von den Autoren klinische, laborchemische sowie neuroradiologische Ergebnisse vorgestellt. Die Besonderheit des Falles erklärt sich aus einer kurzen Expositionsdauer mit einer langen Verlaufszeit und klinischer Befundbesserung ohne L-Dopa-Behandlung